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Bundesforum der Regionalen Bündnisse

Rund ein Jahr nach den ersten Runden Tischen in den Regionen fand am 13. Mai 2013 das Bundesforum der Regionalen Bündnisse für Chancengleichheit in Berlin statt.

Die politischen Leitungen der zehn Kommunen und Landkreise berichteten von ihren Erfahrungen vor Ort: In allen Regionen hat sich eine intensive Zusammenarbeit entwickelt. Neben verschiedenen Vorhaben zum Ausbau flexibler Kinderbetreuung wurde beispielsweise im Burgendlandkreis eine Initiative zur Unterstützung von Dual-Career-Partnerschaften entwickelt und in Lörrach weibliche Führungskräfte in einer sehr erfolgreichen Reihe der Badischen Zeitung porträtiert. 

Die beteiligten Unternehmen haben sich zum Programmstart im Sommer 2012 in der Gemeinsamen Erklärung verpflichtet, sich selbst angemessene und realistische Ziele zu setzen, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, und konkrete personalpolitische Maßnahmen zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. 

Die ersten Unternehmen haben inzwischen eine betriebsindividuelle Vereinbarung dazu abgeschlossen. Fünf von ihnen wurden durch das EAF-Projektteam auf dem Bundesforum als good practices vorgestellt: Die Sparkasse Fröndenberg (Banken und Versicherungen) aus dem Kreis Unna, die Süß Oberflächentechnik GmbH (Technologie) aus dem Lahn-Dill-Kreis, die Kaufland LOGISTIK VZ GmbH & Co.KG (Transport und Verkehr) aus dem Burgenlandkreis, die Energiedienst Holding AG (Energiewirtschaft) aus Lörrach und die Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG aus Salzgitter. 

Über die Bedeutung konkreter Ziele und Maßnahmen und die Herausforderungen eines nachhaltigen Veränderungsprozesses diskutierte die ehemalige Familienministerin Dr. Kristina Schröder in der Diskussionsrunde mit Lisa Stremlau, Bürgermeisterin der Stadt Dülmen, und Jochen Bruhn, Kaufmännischer Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG sowie Marko Müller, Director Human Resources Bombardier Transportation GmbH. Mit 28% Frauenanteil unter den Beschäftigten ist die Rostocker Straßenbahn einer der Spitzenreiter in den Betrieben des öffentlichen Personennahverkehrs bundesweit. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt mit knapp 50% sogar deutlich darüber. Das ist das Ergebnis jahrelangen Engagements für gleiche Karrierechancen in gemischten Teams. Dem hat Jochen Bruhn selbst seinen Einstieg bei der Straßenbahn zu verdanken: „Ich bin damals ins Unternehmen gekommen, weil man gern einen Mann im Team wollte.“ Als „Quotenmann“ konnte er mit seiner Kompetenz überzeugen – seit über 27 Jahren lenkt er die Geschicke der Rostocker Straßenbahn als kaufmännischer Vorstand. 

Pressemitteilung des BMFSFJ

Präsentation zu Regionen und Unternehmen

 

Bundesforum der Regionalen Bündnisse am 13. Mai 2013
Die Teilnehmer/innen nutzen die Gelegenheit zum Austausch
Die politischen Leitungen berichten über die Aktivitäten in den Regionalen Bündnissen
Unternehmen und Politik im Austausch mit der ehemaligen Bundesministerin Dr. Kristina Schröder