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    01.10.2015

    Bündnis Rostock: Abschlussveranstaltung in Rostock lenkt Blick auf Zukunftsthemen

    Foto: Julia Hahnke, v.l.: Projektleiterin Jessica Gedamu aus der EAF Berlin, Monika Arndt vom Büro für Gleichstellung und Cathleen Kiefert-Demuth vom Frauenbildungsnetzwerk.

    Die Region für den Nachwuchs attraktiv zu machen, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, waren nur zwei von vielen Themen, die die Unternehmen des Bündnisses in den letzten drei Jahren Projektlaufzeit begleitet haben. Genauso sind es Themen, die auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen werden, wenn es darum geht, Führungspositionen noch stärker mit Frauen zu besetzen. Das finden auch die beteiligten Unternehmen und Netzwerkpartner/innen, die künftig weiter zusammenarbeiten wollen. So berichtete Ute Römer von den Rostocker Stadtwerken in einer Gesprächsrunde zu Good Practices in den Unternehmen: „Wir haben jetzt eine Quote von 50 Prozent im Vorstand. Unter unseren 16 Azubis sind im Moment aber nur vier Frauen“.
    Auch Politikwissenschaftlerin Dr. Cathleen Kiefert-Demuth zeichnete in ihrem Vortrag „Von der Kunst, Karriere zu machen - Frauen in Führungspositionen“ ein Bild davon, vor welche Herausforderungen Frauen aktuell noch gestellt sind, es in die Führungsebenen zu schaffen. Projektleiterin Jessica Gedamu von EAF Berlin betonte, wie wichtig es sei, Chancengleichheit auch als einen Kulturwandel in Organisationen zu verstehen: „Es ist nicht nur mit Einzelmaßnahmen getan, sondern ein breit angelegter Veränderungsprozess, der guter Kommunikation bedarf“.