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    20.05.2015

    WOB-Indizes: Neueste Zahlen von FidAR und BMFSFJ zeigen, dass einige Unternehmen die feste Quote bereits erfüllen

    Bundesministerin Manuela Schwesig und FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow haben mit dem erstmals erstellten WoB-Index 100 die neuesten Rankings zu Frauen in Führungspositionen vorgestellt. Der Index zeigt, dass ein Viertel der 101 Unternehmen, die von der gesetzlich geforderten 30-Prozent-Quote betroffen sind, die Quote bereits erfüllen, weitere 77 Unternehmen allerdings noch nicht. Darin zeigt sich die Notwendigkeit der gesetzlichen Forderung.
    Die untersuchten Planungsziele der Unternehmen zur Erhöhung des Frauenanteils in den Vorständen und den zwei obersten Führungsebenen zeigen den Unterschied zwischen Vorständen und Aufsichtsräten: 60 Prozent der Unternehmen haben sich ein Planungsziel für den Frauenanteil im Aufsichtsrat gesetzt, für den Vorstand dagegen nur 1 Prozent. Das unterstreicht, dass ein Umdenken noch stärker vorangetrieben werden muss und weitere gesetzliche Vorgaben und verbindliche Ziele notwendig sind, so Ministerin Schwesig.
    Der ebenfalls vorgestellte Public Women-on Board-Index verdeutlicht den Handlungsbedarf auch bei den öffentlichen Unternehmen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Der Status Quo der öffentlichen Unternehmen ist von der Privatwirtschaft nicht weit entfernt: Weniger als ein Viertel der Positionen in Aufsichtsgremien sind mit einer Frau besetzt. Positiv feststellen lässt sich, dass 16 Prozent der öffentlichen Unternehmen einen Frauenanteil von 40 Prozent oder mehr in den Aufsichtsgremien erreicht hat.
    Auch die Zahlen aus dem aktualisierten Women-on-Board-Index, der die Führungsetagen der 160 im DAX-30, Tec-DAX, M-DAX und S-DAX notierten deutschen Unternehmen dokumentiert, zeigen die noch bevorstehenden Herausforderungen. 20 Prozent der Unternehmen haben weder im Aufsichtsrat noch im Vorstand eine Frau.

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