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    09.03.2015

    Bundestag beschließt Gesetz zur Frauenquote

    Am vergangenen Freitag, den 06.03.2015, hat der Bundestag in einer zweiten und dritten Lesung das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst, kurz die Frauenquote, beschlossen.

    So müssen große börsennotierte Unternehmen ab 2016 in ihren Aufsichtsräten für neu zu besetzende Stellen einen Frauenanteil von 30 Prozent beachten. Kleinere börsennotierte oder mitbestimmende Unternehmen sollen bis spätestens 2017 Ziele für die Erhöhung des Frauenanteils in ihren Führungspositionen festlegen und öffentlich über deren Erreichung berichten.

    Für Bundesunternehmen gilt ab 2016 eine Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsgremien, ab 2018 soll diese auf 50 Prozent erhöht werden. Der Entwurf zu diesem Gesetz wurde von Frauenministerin Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas (beide SPD) vorgelegt, deren Ziel es ist, den Frauenanteil in Führungspositionen wesentlich zu erhöhen und schrittweise die tatsächliche berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern herzustellen.

    Schwesig und Maas zeigten sich nach der Abstimmung optimistisch: Ein Kulturwandel habe begonnen und das Gesetz werde nicht nur für Frauen in Führungsgremien wirken, sondern auch darüber hinaus, sagte Schwesig am Freitag. Maas fügt hinzu: „Die Frauenquote ist der größte Beitrag zur Gleichberechtigung seit Einführung des Frauenwahlrechts. (…) Die Quote ist ein Meilenstein für die Gleichberechtigung.“