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    05.01.2015

    World Economic Forum stellt Gender Gap Report 2014 vor

    Die Zahlen des Global Gender Gap Report 2014 zeigen, dass die Chancengleichheit in der Bundesrepublik Fortschritte macht: so konnte sich Deutschland im Vergleich zu 2013 um zwei Plätze auf Rang 12 von 142 Ländern verbessern. Vor allem zu Bildung und zum Gesundheitssektor finden Frauen und Männer  laut World Economic Forum hierzulande gleichberechtigten Zugang. In der Wirtschaft hingegen bestehen weiterhin große Unterschiede. Dies betrifft vor allem das Thema Entlohnung. Hier müssen dem Bericht zufolge weiterhin wichtige Schritte getan werden. Auch die poltische Beteiligung von Frauen sollte weiter angekurbelt werden: eine Bundeskanzlerin und vier Ministerpräsidentinnen stellen einen Anfang dar.
    Auf Platz 1 des Indexes rangiert Island, direkt gefolgt von vier weiteren nordischen Vorreiterländern – Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Im Jahr 2006 wurde der Index erstmals erstellt und misst seither die Chancengleichheit in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Gesundheit und Bildung auf internationaler Ebene. Für die Messung werden Indikatoren wie Gehaltsunterschiede und die Verteilung der Spitzenpositionen herangezogen. Die Chancengleichheit im Bereich der politischen Beteiligung wird durch die Vertretung von Frauen in Entscheidungspositionen bestimmt.
    Mit Blick auf die letzten neun Jahre zeigt sich, dass die Lücke hinsichtlich der Gleichberechtigung weltweit um vier Prozent geschlossen werden konnte. Dass noch schnellere Veränderungen möglich sind, beweist das Beispiel von Frankreich, welches sich von Platz 45 im Vorjahr auf Rang 16 verbessern konnte. Dies kann auch für Deutschland eine Motivation darstellen, auf wirtschaftlicher wie politischer Ebene proaktiv weitere Schritte hin zu mehr Chancengleichheit zu machen.