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    30.10.2014

    Rund 100 Auszubildende diskutierten im Zukunftsworkshop in Unna zu ihren Erwartungen an Unternehmen

    Gruppenspiel mit Miguel Diaz beim Zukunftsworkshop

    Berechnungen zufolge wird es im Kreis Unna, Dortmund und Hamm ab 2020 an rund 18 000 Fachkräften mangeln, Unternehmen sind bereits jetzt vor Herausforderungen in Sachen Personalmanagement gestellt. Darauf reagierte die Region Unna mit dem Zukunftsworkshop  „Gender & Diversity – Standpunkte – Erwartungen – Forderungen der Generation Y an Unternehmen und Gesellschaft“ am 22. Oktober, an dem rund 100 junge Frauen und Männer, die sich derzeit in Ausbildung befinden, teilnahmen. Zu erfahren, was ihre Wünsche und Bedingungen an künftige Arbeitgeber/innen sind, stand an diesem austauschreichen Tag in der Gea Farm Technologies im Zentrum.
    Deutlich wurde: Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Work-Life-Balance und die Flexibilisierung von Arbeit sind aus den Köpfen junger Arbeitnehmer/innen nicht mehr wegzudenken. Aber auch eine gute Arbeitsatmosphäre im Team oder Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und die Mitgestaltung im Unternehmen sind ausschlaggebende Faktoren für die Wahl eines Arbeitsplatzes der nachkommenden Generation.
    „Gerade für Personalabteilungen ist es zunehmend wichtig, die Ansprüche, Motive und Ziele der jungen Generation kennen zu lernen“, so die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Sengül Ersan laut business-on. Gemeinsam mit Jessica Gedamu von der EAF Berlin, Katja Sträde vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf und dem Soziologen Miguel Diaz gestaltete sie den Workshop. Landrat Michael Makiolla begrüßte die Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung. 
    Angeregte Diskussionen und fachliche Inputs zu Gender und Diversity setzten wichtige Impulse, um unter anderem für das Thema Chancengleichheit zu sensibilisieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit im Regionalen Bündnis Unna war die Idee für den Zukunftsworkshop entstanden. Die Ergebnisse werden nun an die Bündnisunternehmen weitergereicht.


    Weitere Informationen unter business-on und Westfälischer Anzeiger.