Empfehlen Sie diese Seite Ihrem sozialen Netzwerk

Projektträgerin
EAF-Logo

gefördert vom
BMFSFJ-logo
 

Ausschreibung für bundesweites Programm gestartet - Kommunen und Landkreise können sich ab sofort bewerben

2012 startet die EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft das Programm „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“. Das Programm zielt darauf, regionale Strukturen für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft aufzubauen und vor Ort große und mittelständische, private und öffentliche Unternehmen gleichermaßen als wichtige Partner für mehr Frauen in Führungspositionen zu gewinnen und damit die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen und Regionen zu erhöhen. 

Das Programm steht im Kontext des Stufenplans „Mehr Frauen – Mehr Vielfalt in Führungspositionen“ der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die „Regionalen Bündnisse“ sollen – möglichst in enger Einbeziehung des regionalen Arbeitsmarktmonitors der Bundesagentur für Arbeit – das Anliegen des Stufenplans in die Fläche tragen. Projektträgerin ist die EAF I Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Sie begleitet und unterstützt die Arbeit der Bündnisse vor Ort, berät Kommunen und Unternehmen und koordiniert die Veranstaltungen. 

Interessierte Oberbürgermeister/innen und Bürger-meister/innen, Landräte und Landrätinnen können sich ab sofort für ihre Kommune bzw. Landkreise um die Aufnahme in das Programm bewerben.

„Für die wirtschaftliche Prosperität und Zukunftsfähigkeit einer Region ist heute entscheidend, ob sie für qualifizierte Fach- und Führungskräfte attraktiv ist. Dazu gehört auch ein Umfeld, in dem die gleichen Einstiegs- und Aufstiegschancen für Frauen und Männer selbstverständlich sind“, betonte Bundesministerin Dr. Kristina Schröder zum Start der Ausschreibung in ihrem Schreiben an die kommunalen Spitzenverbände. „Unter den Bedingungen des demografischen Wandels ist erfolgreiche Personalpolitik darauf angewiesen, attraktive Beschäftigungs-verhältnisse für Männer und Frauen zu bieten“, so die Ministerin.

Die teilnehmenden Unternehmen lernen innovative personalpolitische Konzepte, Instrumente und good practices kennen. Sie profitieren vom branchenspezifischen und branchen-übergreifenden Erfahrungsaustausch und erhalten kostenfreie Beratung durch aus-gewiesene Expertinnen und Experten.

Jedes „Regionale Bündnis“ startet mit einem Runden Tisch mit Unternehmen, Verbänden und Netzwerken unter der Leitung der (Ober)Bürgermeister/innen bzw. Landrätinnen und Landräte. Dort wird ein Fahrplan für regionsspezifische Maßnahmen und Aktivitäten entwickelt. Pro Bündnis sollen rund zehn Unternehmen, darunter mindestens ein kommunales Unternehmen, beteiligt sein. Zusätzlich findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch auf überregionaler und regionaler Ebene mit Workshops und Veranstaltungen statt. Eine Website informiert kontinuierlich über die Aktivitäten und über die erzielten Fortschritte.

Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury unter Leitung des Bundesfamilienministeriums begutachtet.