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Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek eröffnet die Veranstaltung
Dr. Helga Lukoschat berichtet über den Stand des Projekts
Kathrin Mahler Walther stellt das Benchmark der Bündnisunternehmen vor
Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner im Gespräch mit Dr. Helga Lukoschat
Die Gäste der Podiumsdiskussion: (v.l.n.r.) Thomas Sattelberger, Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Horst Meisinger, Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner, Dr. Helga Lukoschat, Elke Heitmüller

Branchengipfel der Regionalen Bündnisse für Chancengleichheit

Beim Branchengipfel am 19. Mai wurde deutlich: den Bündnisunternehmen kommt vor dem Hintergrund der aktuellen bundespolitischen Ziele Modellcharakter zu. Viele von ihnen haben betriebsindividuelle Ziele entwickelt und wollen bis 2015 den Anteil von Frauen in Führungspositionen durchschnittlich um vier Prozentpunkte erhöhen. Viele der beteiligten Unternehmen – aber auch zahlreiche weitere Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet – nutzten die Plattform an diesem Tag, um sich über konkrete Ziele und Maßnahmen zum Thema auszutauschen.

Die rund 100 Unternehmen der Regionalen Bündnisse liegen mit ihren Zielsetzungen weit vorn. Sie haben sich in betriebsspezifischen Zielvereinbarungen im Durchschnitt das Ziel gesetzt, ihren Anteil von Frauen in Führung bis 2015 von 27 auf 31 Prozent zu erhöhen. „Unsere Bündnisunternehmen nehmen damit eine Vorreiterolle ein“, so Projektleiterin Kathrin Mahler Walther. „Die Unternehmen haben nicht auf mögliche gesetzliche Regelungen gewartet. Sie haben proaktiv agiert und sind jetzt schon gut aufgestellt. Das strahlt bundesweit aus“.

Dass Unternehmen und politische Leitungen für die Realisierung von Chancengleichheit zusammen arbeiten müssen, zeigt der Erfolg des Projekts. Die Vorsitzende der EAF Berlin, Dr. Helga Lukoschat, betont: „Das ist der Kern des Programms, darin besteht seine Philosophie. Wirtschaft und Politik arbeiten in den Kommunen und Regionen Hand in Hand, weil sie das gemeinsame strategische Interesse haben, attraktive Regionen und attraktive Arbeitgeber zu sein“.

Dieser Schulterschluss fand sich auch in der abschließenden Podiumsdiskussion des Branchengipfels wieder: neben der Parlamentarischen Staatssekretärin Ferner diskutierten auch der ehemalige Personalvorstand der Deutschen Telekom Thomas Sattelberger, die Leiterin der Frauenförderung der Volkswagen AG Elke Heitmüller, der Direktor des Geschäftsbereichs Personal Horst Meisinger von der MedBo KU, wie auch die Bürgermeisterin der Stadt Dülmen, Lisa Stremlau, Chancen und Herausforderungen von Zielsetzungen für Frauen und Männer in Führungspositionen.

Presseerklärung des BMFSFJ

 

Fotos: Birte Zellentin