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Bundesfamilienministerium startet größtes Unternehmensbündnis für Frauen

Beste Karrierechancen für Frauen in zehn Regionen Deutschlands

Morgen (Dienstag) geht Deutschlands größtes Unternehmensbündnis für mehr Frauen in Führungspositionen an den Start. 100 Unternehmen quer durch alle Branchen beteiligen sich an dem dreijährigen Modellprojekt. Die "Regionalen Bündnisse" investieren in die  Zukunft ihrer Region: Politik und Wirtschaft verpflichten sich in einer Gemeinsamen Erklärung, die Karriereentwicklung von Frauen zu fördern und Strukturen für mehr Chancengleichheit zu schaffen. Gefördert werden die Bündnisse vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Projektträgerin ist die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin). Sie begleitet die Arbeit der Bündnisse, berät Kommunen und Wirtschaft und koordiniert Veranstaltungen zum branchenspezifischen und -übergreifenden Austausch. Das erste von zehn "Regionalen Bündnissen" startet morgen in Bautzen (Sachsen).

"Zeit ist für Familien Mangelware", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. "Schon der Heizungsableser oder der Schornsteinfeger können für berufstätige Eltern zum Problem werden. Wir wollen unsere gesetzgeberische Kompetenz bei Arbeitszeitregelungen ausschöpfen. Wer in der Elternzeit in Teilzeit arbeitet, soll mehr als bisher mitbestimmen können, wie die Arbeitszeit den Tag über verteilt ist. Aber auch die Kommunen sind gefragt, indem sie mit lokalen Partnern verstärkt spezielle Zeitfenster für berufstätige Eltern organisieren. Da kann ein langer Handwerker-Donnerstag speziell für Termine bei berufstätigen Eltern ebenso hilfreich sein wie die Öffnung des Einwohnermeldeamts am Samstagvormittag oder Abend-Sprechstunden beim Kinderarzt. Auch die Unternehmen könnten Eltern das Leben leichter machen, zum Beispiel indem sie anbieten, dass fertiges Essen aus der Kantine mit nach Hause genommen werden kann."

10 Regionen - 100 Unternehmen - 1.000 weibliche Führungskräfte: Erstmals werden mit den "Regionalen Bündnissen" nun auch Aufstiegschancen von Frauen in mittleren und kleinen Unternehmen gefördert. Die Firmen bilden ein breites Spektrum an Branchen, Größen und Produkten ab. Auch zahlreiche öffentliche Unternehmen sind beteiligt. Sie entwickeln konkrete Ziele und Maßnahmen für mehr Frauen in Führungspositionen. Die zehn Kommunen und Landkreise wurden von einer Fachjury  unter 49 Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet ausgewählt. Die Bündnisse starten jeweils mit dem ersten Runden Tisch der Bündnispartner in der Region. Die weiteren Termine sind:

  •     Stadt Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): 21. Juni
  •     Lahn-Dill-Kreis (Hessen): 26. Juni
  •     Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt): 2. Juli
  •     Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen): 12. Juli
  •     Stadt Salzgitter (Niedersachsen): 18. Juli
  •     Stadt Lörrach (Baden-Württemberg): 19. Juli
  •     Stadt Regensburg (Bayern): 24. Juli
  •     Stadt Dülmen (Nordrhein-Westfalen): 28. August
  •     Kreis Saarlouis (Saarland): 13. September


"Was wir brauchen, um die Aufstiegschancen von Frauen zu verbessern, sind innovative Ideen, wie Arbeit sich anders organisieren und einteilen lässt", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Da ist Kreativität in den Unternehmen gefragt. Die Unternehmen, die in den Regionalen Bündnissen mitmachen, sind solche kreative Unternehmen. Sie wissen: Chancengleichheit ist ein Standortfaktor, der den Unternehmenserfolg sichert."